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Lissis Welt: Die große Kraft der Ruhe

Nach drei Wochen geht unser Trainingslager an der spanischen Atlantikküste dem Ende zu. Ein Rückblick auf harte Trainingstage, entspannende Augenblicke und die Kunst der Umstellung.
 
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Ein Bild der Ruhe und des Genusses im harten andalusischen Trainingsalltag 


Die meisten Sportler verließen uns schon nach zwei Wochen, nur der „harte Kern“ blieb wirklich 21 Tage im andalusischen Chiclana de la Frontera. Es ist manchmal schon eine Härteprobe, so lange durchzuhalten. Nicht nur, weil das Training ein bisschen intensiver ist als zuhause, sondern vor allem, weil man hier nicht sein gewohntes Umfeld hat. Das kann aber auch ein Vorteil sein, um mal richtig abzuschalten und sich „nur“ aufs Training zu konzentrieren.

Ruhe bringt Motivationsschub
Mit dieser Einstellung kommt man auch an schlechten Tagen voran. Rückblickend gab es in diesen drei Wochen aber nur wenige miese Stunden. Und ich weiß auch, warum! Weil ich auf meinen Körper gehört habe. Manchmal will der Kopf mehr. Am liebsten jede freie Minute nützen. Immer alles mit den anderen mittrainieren. Ja keine Einheit auslassen. Und so weiter. Doch die wenigen ruhigen Tage, die ich mir gönnte, hatten es in sich. Im positiven Sinne. Sie helfen, Verletzungen zu vermeiden oder die Motivation zu behalten. Und ich konnte wieder mal komplett abschalten, etwas anderes machen und nicht ans Training denken.

Voll ausgezahlt!
Mein Resümee lautet jedenfalls: Dieses Trainingslager hat sich voll und ganz ausgezahlt. Wenn ich besser werden will, kann ich nur von den Besten lernen. Ich habe einiges an Erkenntnis mitgenommen und vor allem Hunger auf mehr bekommen! Vielleicht kann ich dies ja schon bei den Wettkämpfen in der Hallensaison umsetzen. Am 1. Februar geht’s los - haltet mir die Daumen!

Gelingt die Umstellung?
Da waren nur noch zwei wichtige Fragen für mich: Wie stelle ich mich am besten von der Wärme auf die Kälte in Österreich um? Wie verhindere ich, dass der Körper dabei schlapp macht? Die Devise meines Trainers und mir lautet auch hier: weniger ist mehr. Der Rückreisetag ist sowieso ein Ruhetag, die Reise selber stresst genug. Und auch am ersten Tag nach der Ankunft in Österreich ist Vorsicht geboten. Der Körper kann sich nur langsam umstellen, war er doch jetzt drei Wochen lang mildes Wetter und Plusgrade gewöhnt.

Lust auf ein Trainingscamp?
Am besten ist es ohnehin, nach einem Trainingslager eine ruhige Woche einzuplanen, in der ihr euch wirklich gut erholen und anpassen könnt. D.h. einige Ruhetage und dazwischen wenig, aber qualitativ gut trainieren. Falls ihr für euer nächstes Trainingscamp ein paar Tipps braucht, könnte ihr euch gerne via ichlaufe.org an mich wenden! Oder vielleicht seid ihr beim nächsten Camp sogar mit dabei?

Alles Liebe,

Eure Lissi

P.S.: Zumindest für Lissis Freund Markus Ressler hat sich das Trainingslager schon bezahlt gemacht. Der Triathlon-Spezialist belegte Mitte Jänner beim IRONMAN 70.3 Südafrika in East London in einem international stark besetzten Feld als bester Österreicher den ausgezeichneten 11. Platz. Damit ergatterte der Steirer auch wichtige Punkte im Kampf um ein Ticket für den IRONMAN auf Hawaii. ichlaufe.org gratuliert!

Lissis Welt: In Andalusien

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