Triathlon für Anfänger
Hier erfährst du alles, was du als Triathlon-Neuling bzw. Quereinsteiger wissen musst. Vom richtigen Schwimmtraining bis zum optimalen Zeitmanagement.

Mit diesen Tipps wird dein erster Triathlon kein Sprung ins kalte Wasser.
Es ist beim Laufsport nicht sinnvoll in wenigen Monaten von Null zum Marathon zu trainieren, beim Triathlon ist das nicht anders. Obwohl viele Triathlon-Neulinge eine sportliche Vergangenheit in anderen Ausdauersportarten haben, muss als Einsteiger nicht unbedingt gleich der Ironman das erste Ziel sein. Gerade in den letzten Jahren setzen sich auch die kürzeren Wettkampf-Distanzen vermehrt in Szene.
Die Vorteile des Radfahr-Trainings
Aus Sicht des Mediziners bringt das Training für einen Triathlon viele Vorteile gegenüber dem klassischen Lauftraining. Besonders die langen Einheiten zur Verbesserung der Grundlagenausdauer lassen sich auf dem Rad bestens – und vor allem gelenkschonend – absolvieren. Eine Trainingsalternative, mit der manche Läufer eher gezwungenermaßen erst nach Verletzungen oder Überlastungsschäden konfrontiert werden.
Wichtig für Läufer beim Training am Rad ist eine hohe Trittfrequenz, um die Muskulatur laufspezifisch anzusprechen.
Schwimmen: Kraft allein reicht nicht
Die große Hürde für die meisten Anfänger bzw. Quereinsteiger ist die Eröffnungsdisziplin des Triathlons – das Schwimmen. Selbst Top-Ausdauer-Athleten, die schon mehrere Marathons absolviert haben, werden beim Schwimmen oft vor Probleme gestellt. Der Grund: Schwimmen ist zu 95 % Technik und nur zu 5 % Kraft.
Um an seiner Schwimm-Technik zu feilen, ist für den Anfang ein Schwimmtrainer bzw. Schwimmkurs unverzichtbar. Denn nur so kann die richtige Technik erlernt und ständig verbessert bzw. überprüft werden. Ein Schwimmtraining ein bis zwei Mal in der Woche dient aber nicht nur der Wettkampf-Vorbereitung, Kraulschwimmen ist auch aus medizinischer Sicht wärmstens zu empfehlen.
Wie du beim Triathlon-Training Zeit und Geld sparst, liest du auf Seite 2.
Problem Zeitmanagement
Ein großes Problem bei der Vorbereitung auf einen Triathlon ist das Zeitmanagement. Während man beim Laufen einfach die Schuhe anzieht und losläuft, gestaltet sich dies beim Schwimmen und Radfahren schon schwieriger. Oft müssen lange Anfahrts- und Vorbereitungszeiten einberechnet werden.
Die Lösung liegt in einem optimal gestalteten Trainingsplan, beim dem „leere“ Trainingskilometer sinnvoll durch Trainingseinheiten in anderen Teildisziplinen ersetzt werden. Zugegeben: Die Erstellung eines solch ausgeklügelten Plans ist viel Aufwand. Wenn du das alleine nicht schaffst, lass dir von einem Experten helfen!
Triathlon kostet nicht die Welt
Obwohl die meisten Triathleten gerne bereit sind, für ihren Sport viel Geld auszugeben, kann man als Anfänger die Kosten durchaus in Grenzen halten. Eine Badekappe und eine Schwimmbrille kostet nicht viel, Laufschuhe haben die meisten sowieso zu Hause und beim Rad muss es ja nicht gleich ein Voll-Karbon-Tribike um 8000 Euro sein. Ein Rennrad sollte es aufgrund des geringen Rollwiderstandes aber schon sein. Die individuelle Einstellung des Bikes ist dabei von essenzieller Wichtigkeit, um Rückenschmerzen und Verspannungen vorzubeugen.
Gesundheit geht vor
Bei aller Motivation und Zeitdruck im Training darfst du auf keinen Fall auf die Regeneration vergessen. Höre auf deinen Körper! Der Spaß sollte immer im Vordergrund stehen!