Risiko! Läufer trainieren oft zu hart
Bewegung ist gesund, aber nur mit dem richtigen Maß. Viele Freizeitsportler verausgaben sich zu stark, das führt zu gesundheitlichen Problemen bzw. Überlastungsschäden. Sagt eine aktuelle Studie der größten deutschen Krankenkasse AOK.
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Nur nicht übertreiben!
Laut einer Untersuchung der Krankenkasse trainiert rund ein Drittel aller Läufer so hart, dass sie dabei kurz- oder langfristig ihre Gesundheit gefährden. Ein weiteres Drittel ist immerhin mit solcher Intensität unterwegs, dass die Gesundheit zumindest beeinträchtigt wird.
„Lauftypentest" bringt alarmierendes Ergebnis
In einem eigens für die Studie entwickelten Online-Testverfahren wurden von den „Probanden“ Daten über Alter, Geschlecht und Trainingshäufigkeit eingeholt. Auch nach dem Befinden während und nach dem Laufen fragte der Test. Weiterhin sollten die Hobbyläufer Auskunft darüber geben, ob sie alleine laufen oder in einer Gruppe. Diese Frage war besonders wichtig: Die Studie kam nämlich zum Ergebnis, dass Sportler, die in einer Gruppe laufen, ein gesundheitsbewussteres Laufprofil haben als Einzelläufer. Nur 29 Prozent der Einzelläufer verhalten sich gesundheitsförderlich. Der Rest trainiere zu schnell, intensiv oder überhaupt falsch.
Gelegenheitsläufer trainieren zu intensiv
Die Tester teilten die Befragten in zwei Gruppen: auf der einen Seite die Personen, die regelmäßig, also einmal am Tag oder mehrmals pro Woche, trainieren. Auf der anderen Seite standen die übrigen Personen. In der ersten Gruppe trainieren immerhin 37 Prozent gesundheitsförderlich. In der Gruppe der unregelmäßig Trainierenden sind es hingegen nur 27 Prozent, die ihrer Gesundheit mit dem Sport etwas Gutes tun.
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Männer laufen gesünder
Die Studie ergab außerdem, dass mehr Männer gesundheitsfördernd laufen. Der Grund hierfür wird in der Regelmäßigkeit des Trainings gesehen, weil Frauen oft nur gelegentlich laufen gehen.
Achte auf die Signale deines Körpers!
Gesundheitsbewusstes Laufen ist so einfach: Das Wichtigste ist, dass du auf deinen Körper hörst. Wenn du dich zu stark verausgabst, nur um einen Plan zu erfüllen, tust du deiner Gesundheit keinen Gefallen. Kein Genieren, bei Atemnot darfst du zwischendurch auch einmal gehen. Das Tempo ist richtig gewählt, wenn du dich beim Laufen noch ohne Schnaufen unterhalten kannst. Auf jeden Fall solltest du dich am Ende eines Laufes physisch und psychisch wohl fühlen, dann hat der Ausflug seinen Zweck erfüllt.