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14.04.09 von Roland Romanik
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Koordination: Wer wackelt, steht besser

Das Training mit Wackelbrettern und -matten verbessert die Rumpfstabilität, bringt Kraft und bietet eine gutes Workout zur Verbesserung deines Laufstils.
 
www.mft.at
Das Wackelbrett schult fünf fundamentalen Fähigkeiten: Orientierung, Differenzierung, Gleichgewicht, Reaktion und Rhythmisierung.  


Die gute Koordinationsfähigkeit unseres Körpers ist die bessere Verletzungsprophylaxe. Unter der motorischen Fähigkeit der Koordination versteht man wissenschaftlich gesprochen die Abstimmung eines gezielten Bewegungsablaufes unter der Kontrollfunktion des Zentralnervensystems (Gehirn und Rückenmark) in Zusammenwirken mit der Skelettmuskulatur als Ausführungsorgan. Zu deutsch: das Erlernen, Steuern und Anpassen von Bewegungen. Grundsätzlich bleibt die Trainierbarkeit der koordinativen Fähigkeiten bis ins Alter bestehen.

Mit Übungen auf einem Balancegerät kannst du eine Muskelmanschette aufbauen, die eine ungestörte, schmerzfreie Funktion des Bewegungsapparates langfristig gewährleistet. Durch die dynamische Stabilisierung von Gelenken und der Wirbelsäule kann das Einwirken schädigender Kräfte auf den Bewegungsapparat vermindert werden.

Kraft und Koordination als Einheit
Wichtig dabei ist das harmonische Zusammenspiel der Muskeln in den Muskelketten und nicht die übermäßige Stärkung einzelner Muskeln, wie es häufig bei üblichen Krafttrainingsgeräten der Fall ist. Kraft und Koordination werden somit eine Einheit.

Viele positive Effekte
Im Fitness- und Gesundheitstraining liegt die Bedeutung der koordinativen Fähigkeiten im Wesentlichen in folgenden Bereichen:

  • Ökonomisierung der Bewegungsabläufe
  • geringere Ermüdbarkeit im Alltag und beim Sport
  • verminderte Krafteinsätze auch bei Alltagsbewegungen
  • verminderter Energieaufwand und Schonung der Leistungsreserven
  • Verminderung der Verletzungsgefahr
Ein weiterer positiver Effekt des koordinativen Trainings und einer guten Koordination ist die Erhöhung der konzentrativen Leistungsfähigkeit. Es gilt quasi die Formel „Koordinationstraining schärft die Sinne“.

Die effektivsten Übungen auf dem Wackelbrett zeigen wir dir auf Seite 2!

Wackelbrett schult fünf fundamentale Fähigkeiten
Die Koordination basiert auf fünf fundamentalen Fähigkeiten: Orientierung, Differenzierung, Gleichgewicht, Reaktion und Rhythmisierung. Als besonders effektiv hat sich Koordinationstraining auf einer instabilen Unterlage erwiesen. Die Discs von MFT sind modular aufgebaute Trainingsgeräte, die auf mehreren Ebenen kippen können. Trainiert wird entlang aller Achsen des Körpers: Querachse (links/rechts), Längsachse (vor/zurück), Horizontalachse (gedreht). Dadurch unterscheiden sich diese Geräte von labilen Trainingsgeräten wie Luftpolstern.

Top-Tipps von ichlaufe.org:
1. Side Wipp: Körperschwerpunkt kontrolliert zehn mal nach rechts und links verlagern (Mobilisation). Anschließend für zehn Sekunden das Gleichgewicht halten (Stabilisation). 3-5 mal wiederholen. Alternativ: Übung mit nach hinten durchgestreckten Knien durchführen, dabei die Hüfte abwechselnd heben und senken.

2. Front Wipp: Körperschwerpunkt zehn mal nach vorne und nach hinten verlagern. Die Knie sollten dabei immer leicht gebeugt bleiben (Mobilisation). Anschließend für zehn Sekunden das Gleichgewicht halten. (Stabilisation). 3-5 mal wiederholen.

3. Twist: Rhythmische Drehbewegung der Standplatte durch wechselnde Belastung der Beine zehn mal abwechselnd nach rechts und nach links. Anschließend für zehn Sekunden das Gleichgewicht halten. (Stabilisation). 3-5 mal wiederholen.

4. Turn Around: Dynamische Kreisbewegung der Standplatte durch wechselnde Belastung der Beine verbunden mit einem Beckenkreisen Zehn mal im und gegen den Uhrzeigersinn durchführen. Anschließend für zehn Sekunden das Gleichgewicht halten. 3-5 mal wiederholen.

Grundregeln für das Training
Für Übungen auf einem Wackelbrett gelten einige Grundregeln. Das Wichtigste ist, sich genug Zeit zu nehmen und sich einen ruhigen Platz zu suchen. Die Übungen sollen im Stehen mit aufrechtem Oberkörper und leicht gebeugten Knien ausgeführt werden, Wipp- und Drehbewegungen werden durch eine leichte Beckenbewegung unterstützt. Die Anzahl der Wiederholungen richtet sich nach dem Können. Falls gesundheitliche Probleme oder Sportverletzungen bestehen, sollten die Übungen vorher mit einem Arzt oder Therapeuten abgesprochen werden.


 
 
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